Schweiz

Digitaler Fehlerstrom­schutzschalter

Kommunikation auf Augenhöhe.

Moderne FI-Schutzschalter schützen Menschen und technische Einrichtungen komfortabel und zuverlässig vor Fehlerströmen. Die digitalen FI-Schutzschalter e von Eaton können mehr als nur abschalten: Sie überwachen die Elektroinstallation und informieren bereits im Vorfeld über kritische Stromflüsse. So können Anlagenstillstände und deren Folgekosten vermieden werden.

Fehlerstromschutzschalter

  • Kontur- und verschienungskompatibel mit anderen Geräten der P-Serie
  • Doppel-Komfortklemme Lift/Maul oben und unten
  • Freie Wahl der Verschienungsanordnung oben und unten
  • Freier Klemmenraum trotz montierter Verschienung
  • Universal-Auslöse-Signalschalter auch für PLS., PKN., ZP-A. nachträglich anbaubar
  • Hilfsschalter Z-HK nachträglich anbaubar
  • Kontaktstellungsanzeige rot - grün
  • Ausgelöstanzeige weiß - blau
  • Zusätzliche Sicherheit
    - Plombiermöglichkeit
    - Sperrmöglichkeit mittels Schaltsperre in der EIN/AUS Position
  • Verzögerte Typen (G, R, S, U) geeignet für Verwendung mit handelsüblichen Leuchtstofflampen mit und ohne elektronische Vorschaltgeräte (30mA-FI:
    30 Stk. je Außenleiter, 100mA-FI: 90 Stk. je Außenleiter).

Hinweise: In Abhängigkeit vom Vorschaltgerätehersteller teilweise mehr möglich. Symmetrische Aufteilung der Vorschaltgeräte auf alle Phasen vorteilhaft.
Verlegehinweise des Vorschaltgeräteherstellers beachten.
 
  • Die Funktion des Schalters ist lageunabhängig
  • Die Auslösung erfolgt netzspannungsunabhängig, der Schutzschalter ist daher im Sinne der Errichtungsbestimmungen für “Fehlerschutz” und für “Zusatzschutz” verwendbar
  • Die Netzanschlussseite ist beliebig
  • Der 4polige Schalter kann auch 3polig verwendet werden. Siehe Anschlussbeispiele.
  • Der 4polige Schalter kann auch 2polig verwendet werden. Siehe Anschlussbeispiele.
  • Die Prüftaste “T” ist jährlich zu betätigen. Über diesen Umstand und dessen Verantwortung ist der Anlagenbetreiber nachweislich zu informieren.
  • Das jährliche Prüfintervall gilt nur für haushalts- und haushaltsähnliche Anwendungen. Unter allen anderen Bedingungen (z.B. Feuchte oder staubige
  • Umgebung), ist es empfohlen den Test in kürzeren Intervallen durchzuführen (z.B. monatlich). Ein Test ist weiters nötig wenn die rote und gelbe LED zeitgleich leuchten.
  • Durch die Betätigung der Prüftaste “T” wird nur die Funktion des Fehlerstrom-(FI)-Schutzschalters geprüft. Diese Prüfung ersetzt weder die
  • Erdungswiderstandsmessung (RE), noch die ordnungsgemäße Schutzleiterzustandsprüfung, die gesondert durchgeführt werden müssen.
  • Funktionsweise
    - Die grüne LED leuchtet bei 0-30% IΔn
    - Die gelbe LED leuchtet bei 30-50% IΔn
    - Die rote LED leuchtet bei >50% IΔn
  • Potentialfreies Relais (Schließer bis zu 1 A ohmsche Last / 230 V~), funktionsmäßig parallel mit der gelben als auch roten LED aktiv, für externe Vorwarnfunktion. Bistabil, d.h. die Warnung bleibt auch nach Auslösung des FI weiter bis zum Wiedereinschalten aktiv.
  • Type -A: Schützt bei besonderen, nicht geglätteten Formen von Gleichfehlerströmen
  • Type -G: Hohe Zuverlässigkeit gegen Fehlauslösungen. Verbindlich vorgeschrieben für Stromkreise mit möglichem Personen- oder Sachschaden im Falle von Fehlauslösungen (ÖVE/ÖNORM E 8001-1 § 12.1.6)
  • Type -G/A: Schützt zusätzlich bei besonderen, nicht geglätteten Formen von Gleichfehlerströmen.
  • Type -R: Zur Vermeidung von ungewollten Auslösungen, verursacht durch Röntgengeräte.
  • Type -S: Selektiver Fehlerstromschutzschalter wechselstromsensitiv -S. Verbindlich vorgeschrieben für An lagen mit Überspannungsableitern nach dem FI (ÖVE/ÖNORM E 8001-1 § 12.1.5).
  • Type -S/A: Schützt zusätzlich bei besonderen, nicht geglätteten Formen von Gleichfehlerströmen.
  • Type -U: Geeignet für drehzahlgesteuerte Antriebe mit Frequenzumrichtern in Haushalt, Gewerbe und Industrie.Vermeidung von Fehlauslösungen durch speziell auf Frequenzumrichter abgestimmte Auslösekennlinie. Siehe auch Erklärung “Warum umrichterfeste FIs”
  • Anwendung gemäß ÖVE/ÖNORM E 8001-1 und Beschluss EN 219 (1989), VDE 0100, SEV 1000.