Schweiz

Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) für Photovoltaikanlagen

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NA-Schutz für Photovoltaikanlagen

 
Seit Januar 2012 gilt für den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen am Niederspannungsnetz die Anwendungsregel VDE-AR-N 4105. Auch in der Schweiz ist teilweise schon gefordert. Ab dem 1. Juli 2012 wird sie für weitere dezentrale Erzeugungsanlagen wie Blockheizkraftwerke und Biogas- oder Windkraftanlagen Pflicht.

Die Regel soll die Netzstabilität gewährleisten und trotz einer weiter wachsenden Zahl von Erzeugungsanlagen für mehr Versorgungssicherheit sorgen: Wird im Stromnetz ein unzulässiger Spannungs- oder Frequenzwert erreicht, muss der Anlagenbetreiber seine Erzeugungsanlage abschalten.

Eaton liefert je nach Anwendung die passende 3- oder 4-polige NA-Schutz Lösung. Der Leistungsbereich reicht dabei von 14 bis 866 kVA (20 bis 1.250 A). Die Abschaltung muss einfehlersicher erfolgen. Bei Anlagen >30 kVA ist ein zentraler Netz und Anlagenschutz (NA-Schutz) gefordert. Dieser wird am Zählerplatz realisiert und überwacht Spannung und Frequenz und schaltet im Fehlerfall zwei in Reihe geschaltete galvanisch trennende Kuppelschalter ab.